Ein Tag ganz ohne große Fahrstrecke — dafür mit Stadtspaziergang, Sauna und einem fertigen Lego-Camper.
Eine weitere Nacht in Jokkmokk
Um die Chancen auf Polarlichter aufrechtzuerhalten, bleiben wir noch eine Nacht länger in Jokkmokk — die Zeit dafür haben wir uns durch den verkürzten Aufenthalt auf den Lofoten „erspart“. Der Platz hier ist wirklich toll: sehr groß, einige andere Camper stehen zwar da, aber es fällt kaum auf. Dazu tolle Servicegebäude mit einer eigenen Eltern-Kind-Dusche, alles gut beheizt und sehr sauber. Aus unserer Sicht ein wirklich deutlicher Unterschied zu den norwegischen Plätzen.
Könige auf der Hauptstraße
Frühmorgens hat es noch geregnet, aber nach dem Frühstück kam die Sonne raus. Also direkt zu Fuß die zwei Kilometer nach Jokkmokk und die Stadt erkundet. Besonders aufgefallen ist uns dabei ein Gymnasium — mit auffällig vielen Autos, die das rote Dreieck der A-Traktoren trugen. In der Pause fuhren die Schüler damit die Hauptstraße rauf und runter, mit ohrenbetäubend lauter Musik. Man sah ihnen die Freude förmlich an: Sie fühlten sich wie Könige und Königinnen.
Sauna, Spielplatz und Reiseplanung
Gegen Mittag ging es zurück zum Platz, und das schöne Wetter wurde weiter ausgenutzt: Fiete und Mats haben draußen gespielt, Conny hat sich in die Sauna zurückgezogen, und Fabian hat die Zeit genutzt, um Reiseblog-Einträge zu formulieren, die kommenden Plätze zu reservieren und die nächsten Tage zu planen.
Lego-Camper und ein zweites Schoko-Fondue
Als es dann langsam zuzog und anfing zu nieseln, ging es zurück in den Camper. Dort konnte Fiete endlich seinen Lego-Camper fertigbauen. Und weil ein guter Tag noch besser werden kann, gab es spontan noch ein zweites Schoko-Fondue, ehe der Tag beim gemeinsamen Abendessen ausklang.